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Die Informationen, die in diesen Pressemitteilungen und Zitaten gemacht werden, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung genau und richtig. Die Technify Motors GmbH nimmt keine Verpflichtung an, die Informationen zu aktualisieren, um nachfolgende Entwicklungen zu reflektieren.





13. Jul. 2010
Centurion im Aufwind: Erfolgreiches erstes Halbjahr 2010

  Lichtenstein – Die Centurion Aircraft Engines AG & Co. KG aus Lichtenstein/Sachsen, als Vertriebsgesellschaft des seit zwei Jahren vom Verwalter Dr. Kübler in der Insolvenz erfolgreich fortgeführten Motorenherstellers Thielert Aircraft Engines (TAE), blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zurück. Alle Ziele hinsichtlich der Produktverbesserung und Service-Ausweitung wurden erreicht. Neben der Laufzeitverlängerung des Centurion 2.0 auf 1.500 Stunden sticht hier besonders die Zertifizierung des 155PS Centurion 2.0s für den Einbau in die Cessna 172 heraus. Zudem konnten weitere Service-Center und Distributoren gewonnen werden, so dass nun über 310 Luftfahrttechnische Betriebe (LTB) den Service weltweit sicherstellen. Trotz anhaltender Absatzkrise im Markt der Kolbenflugzeuge verkaufen sich die Centurion-Kolbenflugmotoren auf stabilem Niveau, da sie nach wie vor eine sichere, zuverlässige und umweltfreundliche Antriebsalternative darstellen. Die Suche nach neuen Investoren für die TAE hält derweilen an.

In wirtschaftlicher Hinsicht musste das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 keine Absatzeinbußen hinnehmen, trotz der anhaltenden und sich teilweise sogar verschärfenden Krise auf dem Kolbenflugzeugmarkt der Allgemeinen Luftfahrt. Die Produktion wurde auf dem stabilen Niveau des Jahres 2009 fortgeführt. Mit Finch Aircraft konnte ein neuer OEM gewonnen werden, für die Anwendung der Motoren in unbemannten Luftfahrzeugen laufen Entwicklungs- und Produktionsaufträge. Centurion-Motoren überzeugen durch ihre Sparsamkeit, ihre Zuverlässigkeit und ihre ökologische Zukunftsfähigkeit.

Zuverlässig und zukunftsfähig

Die weltweit verkauften Centurion-Motoren sind per Ende Juni 2010 insgesamt 2.166.688 Stunden seit Produktionsbeginn geflogen und haben sich als sehr zuverlässig erwiesen. Während nach Auskunft der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde Federal Aviation Authority (FAA) in der Allgemeinen Luftfahrt bei 100.000 Flugstunden zehn Motorausfälle zu verzeichnen sind, fallen die Centurion-Motoren nur 5,86 mal in derselben Zeit aus. In den letzten zwölf Monaten ist die Ausfallrate sogar auf 3,86 Ausfälle pro 100.000 Flugstunden gesunken. Die Centurion-Motoren zählen somit nachweislich zu den zuverlässigsten und folglich sichersten Kolbenmotoren der Allgemeinen Luftfahrt.

In wirtschaftlicher wie in ökologischer Hinsicht stellen diejenigen Motoren den zukunftssichersten Weg dar, die mit dem Standardluftfahrtkraftstoff Kerosin (Jet-A) betrieben werden können und nicht auf Flugbenzin (Avgas) angewiesen sind. Neben der Unabhängigkeit vom Avgas bieten insbesondere Centurion-Motoren eine ganze Reihe „grüner“ Mehrwerte: eine Kohlenmonoxidvergiftung ist unmöglich, es wird kein Blei emittiert, genauso wie die Stickstoff- und Kohlenwasserstoffemissionen im Vergleich zu Avgas-Motoren deutlich verringert sind. Zudem verbrauchen die Centurion-Motoren grundsätzlich weniger Kraftstoff und erfüllen auch strenge Lärmvorschriften.

Kontinuierlicher Ausbau des Service-Netzes

Trotz der Insolvenz der TAE sind alle Service-Center nach wie vor voll im Einsatz. In den letzten zwei Jahren konnte das Service-Netzwerk sogar noch erheblich ausgebaut werden. Es wurden mehr als 50 neue LTB und drei Vertriebspartner zusätzlich unter Vertrag genommen werden. Im ersten Halbjahr 2010 stieg die Zahl der LTB, die Wartung und Instandhaltung für die Centurion-Motoren durchführen, erstmals auf über 310 an. Centurion Aircraft Engines hat somit das größte und flächendeckendste Service-Netzwerk für Kerosin-Kolbenflugmotoren.
Nicht nur das Service-Netzwerk ist in der Zeit der Insolvenz weiter ausgebaut worden. Das Lager in Texas für den nordamerikanischen Markt wurde weiter aufgestockt, um die Belieferung der dort ansässigen Service-Center zu beschleunigen und die AOG-Zeiten der Kunden zu verringern. Nach wie vor hat Centurion Aircraft Engines einen in Dallas ansässigen „Technical Representative“ für Nordamerika. Dieser unterstützt den Service nicht nur im Support, sondern führt auch Trainings für Mechaniker durch.

Gerade vor dem Hintergrund des gut verlaufenen ersten Halbjahres muss die Leistung betont werden, die TAE auf der Suche nach einem Investor für seine Kunden erbracht hat – besonders im Service. Die im April 2010 erfolgten Lebenszeitverlängerungen für Motor und Komponenten stehen hier gegen eine katastrophale Ersatzteil- und Versorgungssituation, die eingetreten wäre, hätte man die Centurion-Produktion eingestellt. Kunden, Gläubiger und auch Mitarbeiter können dem Insolvenzverwalter für die keineswegs risikolose strategische Entscheidung dankbar sein, das Unternehmen weiter zu führen. Der Erfolg gibt dem Verwalter recht. So hat er mit seinem Team durch engagiertes Restrukturierungsmanagement das Unternehmen in der Insolvenz wieder zu positiven Erträgen gebracht, die für den nach wie vor laufenden Investorenprozess eine hervorragende Grundlage sind.

Technische Ziele erreicht

Auf technischer Seite wurden nahezu alle Ziele termingerecht erreicht. Die ersten, für eine verlängerte Laufzeit von 600 Stunden ausgelegten Kupplungen sind an Kunden ausgeliefert. Die Laufzeit der Vorförderpumpe stieg von 600 auf 1.200 Stunden. Seit Ende Mai hat der Centurion 2.0 eine Laufzeit von 1.500 Stunden. Dabei wurde die ursprünglich geplante Factory Inspection bei 1.200 Stunden vermieden. So verringern sich die Wartungskosten und die Standzeiten der Flugzeuge erheblich. Nach dieser deutlichen Service-Verbesserung strebt Centurion die Lebensdauer von 1.800 Stunden für den Centurion 2.0 an. Im Rahmen des Upgrade-Programms können von dieser Laufzeitverlängerung alle Eigner von 1.7-Motoren profitieren. Grundsätzlich können alle Flugzeuge mit Centurion 1.7 auf Centurion 2.0 aufgerüstet werden: Cessna 172, Piper PA28, Robin DR400 sowie Diamond DA40 und DA42.
















 

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